Geschichte - Topalihütte

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Geschichte

Die 1926 erbaute zwanzigplätzige Hütte war eine Schenkung des Alpinisten Topali, der die hochalpine Unterkunft zum Gedenken an seinen am Grenzgletscher tödlich verunglückten Sohn errichten liess. Die aus Bruchstein-Mauerwerk erstellte Hütte war einfach eingerichtet und seit 1926 unverändert geblieben. Die Topalihütte wurde am 31. Oktober 1998 durch einen Brand vollständig zerstört. Eine Untersuchung der zuständigen Behörden ergab damals, dass die Brandursache mit grösster Wahrscheinlichkeit auf grobe Fahrlässigkeit eines Gastes im Schlaflager zurückzuführen war. Daraufhin wurden die Überreste der Topalihütte von einem Armee - Detachement aus dem Gr Bat 10 abgerissen. Am 1. April 1999 wurde ein Baurechtsvertrag mit der Gemeinde St. Niklaus für 99 Jahre abgeschlossen und ins Grundbuch eingetragen. An ihrer Sitzung vom 24. Juni 1999 unterstützte die zentrale Hüttenkommission den Wiederaufbau der Topalihütte und versprach eine Subvention von 40 Prozent der Bausumme.
Am 22. November 1999 teilte die Gemeinde der Sektion mit, dass sie sich mit 300 000 Franken am Bau beteiligen werde. Den definitiven Wiederaufbau beschloss die Sektionsversammlung am 25. Februar 2000.
Im Mai desselben Jahres wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, im November traf sich die Jury. Gewonnen hat das Projekt Minimum des Architekturbüros Meier & Asocis, Architectes, Genf. Am 17. Juni 2002 begannen die Bauarbeiten. Ende September war die Hütte bis auf die Bodenbeläge, die im Frühling 2003 verlegt wurden, fertig gestellt. Die neue Topalihütte nahm ihren Betrieb im Juli 2003 auf. Im August wurde sie, zusammen mit dem neuen Wegstück Jungtal-Wasulicka-Topalihütte, feierlich eingeweiht.

 
 
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